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Thema: High Spirits Spielrundenberichte

  1. #201
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    Spielsitzung vom 11. März 2018 (Staffel 9, Session 13)

    Staffelfinale?
    Wir haben uns heute hier versammelt um Abschied zu nehmen,
    ingame schreiben wir Montag den 13. Januar 2076, 14 Uhr.

    Heute mit zwei Zusammenfassungen - für die Hörer was sich tatsächlich ereignete und für die Gruppe,
    was diese so mit bekommen hat (Vereinfachung der Trennung von Spieler und Charakterwissen).

    Cannary ist auf dem Weg zu seinen alten Kollegen aus der ADL um sich da den Kummer von der Seele zu reden,
    Paulus flüchtet sich im Unterschlupf bis abends in Gebete, Razorback fährt wahllos in der Gegend rum und Suzume
    macht sich auf den Weg zur FIRMA.

    Dort informiert sie erst die Söldner, dann Hope, welche geschockt dann nach einer Weile das Testament von Shamrock eröffnet.
    Das Restteam bespricht noch eine Weile die Situation und anschließend vertagt man den Besprechungsort von der Firma in die Oberschichtswohnung,
    Hope wird nach Hause gefahren und durch die Mission betreut.

    Suzume will nicht so wirklich in die ADL, die anderen sind sich unschlüssig, was sie in Seattle noch wollen - Rache ist ein Thema.



    Paulus beschwört einen Geist bzw. "Engel" des Feuers (Stufe 6, 4 Dienste).
    Statt ihn aber zu binden, muß er sich dann beugen (bekommt eine rüde Abfuhr).

    Cannary bucht einen Termin bei Bobby für 250¥ und trifft sich wieder in einem temporären Knoten mit dem entsprechenden Avatar,
    dieses Mal kosten die Daten 3.400¥.
    Auf den Videos sieht man, wie Mittag- und Abendessen geliefert wurde, eine Putzfrau wird unverrichteter Dinge abgewiesen, sie lässt bloß Handtücher vor der Tür.
    Außerdem kommt einer der Anwälte, mit denen die Zielperson in der Lobby gesprochen hat, und verbleibt eine Stunde in der Wohnung.
    Anschließend wird er nach draußen geleitet. Für weitere 2.000¥ bekommt Cannary noch die Bildaufnahmen der zwei Tage vor dem Attentat,
    seinerzeit verließ die Dame das Zimmer des Öfteren, seit dem Attentat gar nicht mehr.
    Für 4.000¥ bekommt Cannary Zugriff auf den Kalender, dieser ist exakt unverändert.
    Seit dem letzten Zugriff durch Bobby sei keine Nutzung des Kommlinks mehr erfolgt, die Abwehrmaßnahmen seien unverändert / unverstärkt.

    Im Anschluß daran möchte sich Cannary mit den anderen in einem Cafe zwischen Flughafen und Hotel treffen.
    Razorback bekommt ein Zimmer inkl. Zuschlag für 1.500¥, er schickt seine Drohne über einen Speisewagen in die Suite,
    wo sich außer dem merkwürdigen alten Mann mit seiner Infusion noch drei Wachen befinden.
    Abends darf dann tatsächlich auch noch eine Putzfrau durch gehen, womit die Drohne auch wieder raus kommt.

    Gegessen hat nur der alte Mann, die komischen reglosen Typen nicht.
    Die Zielperson ist nicht in der Wohnung, kam aber auch nicht raus. Sie ist auch nicht abgeflogen.
    Evt. hat sie die Wohnung unsichtbar verlassen?



    Arbeitsaufträge:
    • Paulus einen Gottesdienst vorbereiten für die Beisetzung der Klamotten von Shamrock (Stellvertreter Beerdigung auf Firmengelände)
    • Irgendwer Update der Gruppenfinanzen
    • Entwurf für Ersatzcharakter und Motivation, sollte es gen ADL gehen für Suzume
    • Argumentative Vorbereitung Abschlußgespräch Melika
    • Geistige Einstimmung auf High Spirits Gespräch


    *Break Montag den 13. Januar 2076, 19:30 Uhr*
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

    Was nützt es, wenn wir mehrere Sprachen sprechen,
    solange wir nicht die Geduld aufbringen,
    einander zuzuhören...

    Art van Rheyn

  2. #202
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    Spielsitzung vom 25. März 2018 (Staffel 9, Session 14)

    Mal sehen, ob wir heute den Staffelabschluß bekommen oder was sich sonst so ereignet.

    Bis auf Suzume sind wir jedenfalls vollzählig,
    das Team bespricht sich erneut und tritt den Gang ins High Spirits an,
    wo sie Leah oben in Grammys Wohnung beichten, dass Shamrock im Einsatz endgültig verschollen ist.

    Sie vermochte nicht zu sagen, welche italienische Familie damit zusammen hängen könnte,
    der "Familienkrams" sei nicht so ihres. Da müsse sich wohl Sean drum kümmern.
    Wegen eines "Ersatzes" könne sie gerne gucken, Söldner und "Muskeln" hätten sie ja dank Seans Militärkontakten
    einige im Durchlauf.

    Für tot erklären könne man Shamrock wohl ohne Leiche erst nach zehn Jahren, sofern kein Unfall, Krieg oder Unglück vorlag.
    Letztlich zeigte sie sich bestürzt und ein wenig überfordert.

    Cannary fragt sein Wissen über Mafiafamilien (4 Erfolge) ab, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob O'Toole etwas darüber wissen könnte
    oder wissen wollen würde (oder ggf. dann lieber Mitwisser beseitigen möchte).

    Paulus möchte Shamrocks Kommlink hacken lassen, um an dessen Kontaktdaten zu kommen.
    Die Daten von Tosh sollten sich aber auch über die FIRMA finden lassen, da es ja diverse Strafzettel gab.

    Am Dienstag, den 14. Januar 2076, 9:30 Uhr ruft Cannary dann bei Monica im Teehaus an.
    Sie nahm seine Anfrage entgegen und werde sie weiter leiten, auch wenn sie die Form der Frage etwas verwunderte.



    Gegen 9 Uhr landet auch Major Tom, da Grubers Detektei "Betriebsferien" hat, fährt er von dort dann zum High Spirits weiter.
    Um 11 Uhr ist dann auch Sean O'Malley für ihn zu sprechen. Er will bei Schmidt nachfragen, auch wenn ihn das wenig begeistert,
    anschließend vereinbart er mit Paulus und den anderen ein Treffen zwischen 17 und 18 Uhr.

    Khalid ruft um 12 Uhr mittags Cannary an, es sei ihm aufgetragen worden. Man trifft sich in der Spielhalle.
    Er weiß nicht sehr viel, ist aber wenig begeistert, Melika von einem Nest berichten zu müssen.

    Paulus vereinbart mit Tosh einen Termin um 14 Uhr in einem Restaurant, er bringe Kollegen mit. Dass Paulus sich als "erwacht" outet begeistert ihn wenig.
    Dort bekommt Paulus Kabelbinder und einen Sack über den Kopf, Vertrauen ist nicht so die Stärke von Tosh.

    Nachdem Paulus sein Zimmer im ehemaligen Oberschicht Gated Community Wohnhaus beschreiben kann, fasst Tosh so etwas wie ein Grundvertrauen.
    Von Shamrocks Ableben ist hingegen wenig angetan. Er bekommt die Aufnahmen, die aber auch nur belegen, dass Shamrock ein Zimmer betreten hat
    ohne es wieder zu verlassen. Agostina Ferrara ist Tosh ja bekannt, auch wenn sie auf den Aufnahmen der Drohne nicht abgebildet ist.
    Tosh willigt ein, den Vorgang zu prüfen.
    Paulus bekommt dafür eine Rechnung von Toshs SWAT Team, vermutlich für den letzten Monat in Höhe von 500¥.



    Major Tom schaut noch mal bei der Detektei vorbei, die nach wie vor geschlossen ist - bei der benachbarten Reinigung bekommt er dann aber die Nummer des Vermieters,
    dieser entpuppt sich als Firma, wo er erst mal durch gereicht wird, um letztlich die SIN von Thomas Schneider sowie Grubers Privatadresse (die er schon hatte) zu bekommen,
    gegen nur 500¥ Bearbeitungsgebühr.
    In Snohomish in der Oberschichtswohnung ist Herr Schneider dann jedenfalls gemeldet.

    Mr. Tom besucht als Herr Schäfer Cannary eine Immobilie in Frankfurt zu vermitteln.
    Cannary zeigt sich wenig begeistert und ob der Empfehlung "von Gruber" allenfalls leicht verwirrt.

    Und mit dieser allgemeinen Verwirrung beenden wir den Spielabend.
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  3. #203
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    Spielsitzung vom 08. April 2018 (Staffel 9, Session 15)

    Wir starten dann vermutlich gegen 15 Uhr (oder noch später) am Dienstag, den 14. Januar 2076.
    Tatsächlich sind wir auch vollzählig.

    Nach einer Teambesprechung trifft sich Cannary mit dem unheimlichen Vertreter,
    der lauter Drohungen hinsichtlich Grubers Wohlergehen ausspricht und dem Team 12 Stunden Zeit einräumt, mit ihm zu kooperieren.
    Als Neuigkeit erfährt Cannary, dass John Doe wohl ein Agent war.



    Paulus erweist sich als semi geschickter Verfolger (2 gegen 3 Erfolge) und wird abgehängt, nachdem der Fremde die Besprechung verlässt.

    Für den Ablauf der Deadline hat Mj Tom sich ein Gespräch mit dem gefangenen Gruber erbeten von seiner Dienststelle.
    Kurz vor Mitternacht ruft Cannary dann auch bei Mj Tom an und gibt sich kooperationsbereit.

    Morgens um halb sechs soll das Treffen statt finden, alleine!
    Wir haben damit dann den 15. Januar 2076, Donnerstag.
    Paulus wird unterwegs zu Treffen dann von Cannary raus gelassen und von Suzume aufgesammelt (welche mit dem Wagen von Paulus fährt).

    Dieses Mal gibt es nach einem Telefonat mit Gruber dann auch kein Ultimatum mehr (nur noch eine zwei Tages Frist),
    im Anschluß an das Treffen bekommt Mj Tom dann sogar die Krankenberichte und die Anweisung von oben,
    weiterhin herauszufinden, was John Doe ggf. noch wußte und preis gegeben hat.



    Mittags kommt dann um 15 Uhr eine Einladung von O'Toole über dessen Anwalt für eine Gala auf dem Luxusschiff "Quos Navigas"
    Dort wären wichtige Prominente geladen, man möge passig gekleidet auftauchen.
    Die Einladungen können beim Anwalt abgeholt werden. Es sind deren fünf und damit nach Shamrocks Tod mindestens eine zuviel.

    Das Ganze findet am 16. Januar 2076 um 18:30 Uhr statt.

    Anzüge werden gekauft (und ein Kleid), außerdem kann ein Dosier über Agostina Ferrara in welchem ihre Bedeutung als Anwältin für Wirtschaftsrecht
    heraus gekehrt wird von der Grünen Schlangengarde bei einem Anwaltsbüro abgeholt werden.

    Am nächsten Tag dann, der 16.01.2076., 14:00 Uhr:

    Bei einem Kaffee erörtert Melika Cannary, dass über den Anwalt Jack Lloyd, welcher mit der UCAS Mafia zusammen arbeitete, das Hotel zwischenzeitlich veräußert wurde
    (an Svartálfar Financial Ltd.). Desweiteren wurde alles veräußert, was mit dem "Ferarra Clan" zu tun hat, Wohnhäuser, Restaurants, alles - und scheinbar an alle möglichen unabhängigen Abnehmer.
    Wobei das Restaurant von der bisherigen Geschäftsführerin übernommen wurde.
    Das Hotel soll baulich umgestaltet werden im Obergeschoß.

    Ferrara könne eigentlich nicht die Spiders Offizierin sein, die Daten passen nicht zusammen.
    In Puyallup gab es wohl einen Laden namens Gan Dong Mini Store. Dieser wurde von Chinesen betrieben, der gesamte Block brannte ja auch am 13., dem Tag der Veräußerung, nieder.
    Dort wurde Ritualmaterial gefunden um weitere Wirtskörper vorzubereiten, leider nicht beweislich verwertbar.

    Melika vermutet, dass es einen Platzverweis der Commissione für die europäischen Eindringlinge gegeben haben könnte.
    Abschließend gibt sie Cannary noch ein Bild vom gehäuteten Hausmeistertroll. Dieser wurde in der Wohnung einer Casandra Howe aufgefunden, wohl dessen Geliebte.

    Cannary bekommt die vereinbarte Summe in nicht zurückverfolgbaren Credsticks und Bargeld.

    *Break am 16. Januar 2076, Donnerstag um 16 Uhr.*
    Die Gala an Bord beginnt dann um 18:30 Uhr.
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    Art van Rheyn

  4. #204
    -2750¥ für einen Armate Anzug für Paulus (aus der Teamkasse)
    -9350¥ für ein Moonsilver Kleid von Suzume
    -2860¥ für einen Berwick Anzug von Razorback
    -3960¥ für einen Mantel Argentum von Razorback
    +150.000¥ an Cannary für die Erledigung des Auftrags.
    Geändert von Hetzer (15-04-18 um 21:39 Uhr)

  5. #205
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    Spielsitzung vom 15. April 2018 (Staffel 10, Session 1)

    Wir starten am 16. Januar 2076, Donnerstag um 16 Uhr
    Um 18:30 Uhr werden die Charaktere zu einer Gala an Bord erwartet.

    Paulus und Razorback fahren zeitig aus der Oberschichtswohnung los um Suzume für die Gala abzuholen.
    Cannary fährt direkt zum Hafen.

    Shamrock, auf dessen Namen / FIRMA die Karten ja ausgestellt wurden, ist leider verhindert (weil tot und verschollen).
    Seine Karte bleibt mithin unbenutzt, die anderen Karten können vom Team mit beliebigen von der Firma beauftragten SINs vervollständigt werden.

    Paulus schickt dem Anwalt von O'Toole eine Nachricht, dass Herr Miller verhindert sei und er dies bitte weiter leiten möchte,
    es geht halt schon auf 18:30 Uhr zu und es scheint fraglich, ob das noch klappt, aber was sonst sollte er tun.

    Die Ereignisse an Bord muß ich wohl später mal zusammen fassen, da mir das dann beim Spielen zu viel wurde nebenbei noch zu schreiben.
    Ich schreibe dann einfach die Nachbesprechung der Truppe mit, die gibt ja zumindest wieder, was von den Spielern als wichtig erachtet wurde
    Erwähnenswert vielleicht für Paulus noch, dass da Dr. Hofner, "Seelsorger" der Quickstitch Klinik, für selbige Klinik Spenden sammelte.
    (Sollte jemand von euch was wichtiges vermissen, gebt mir via PN Bescheid)



    Hector Rose nimmt Paulus mit dem EVO Hubschrauber mit an Land und fährt ihn dann mit seinem Sportwagen in ein Hotel.
    Cannary, Razorback und Suzume können ja mit den beiden vor Ort stehenden Fahrzeugen zurück fahren, nachdem sie die Kontrolle beim
    Landgang wieder über sich ergehen lassen mußten.

    Gesucht wurden nach wie vor die Daten, die angeblich ein diabloischer Technomancer an Bord gestohlen und auf das von Felicitas
    dem armen Razorback untergejubelten rosa Kommlink geladen wurden - via nachvollziehbarem WiFi Signal (sehr professionell oder?)
    Felicitas ist wohl mit einem Tauchgerät vom Schiff verschwunden, zumindest meinte Razorback etwas derartiges zu bemerken,
    Razorback dürfte auch der mit dem Know How sein, dem zuerst auffallen dürfte, wie unwahrscheinlich die vorgebliche Geschichte ist,
    wahrscheinlicher ist ein klassischer Hacker an Bord mit Direktzugriff und Kabelübertragung auf ein abgeschirmtes Gerät und als Ablenkungsmanöver
    dann der Transfer auf "sein" Kommlink. Nicht sehr nett, ihn da so rein zu reiten, aber Felicitas ist halt oft "für einen Spaß" gut.
    Technomancer und EVO - da war doch auch was? Was wurde denn eigentlich aus der Aztech Klinik, auf die Paulus EVO aufmerksam gemacht hat?

    Am nächsten Morgen fährt der noch leicht verstörte Paulus zur Wohnung und weckt alle sich dort befindlichen Mitglieder des neuen Teams ohne Namen.
    Suzume hat er zuvor via Kommlink über das "bevorstehende Treffen" informiert und dazu geladen.

    Paulus informiert die anderen über seine Unterhaltung mit Mr. Rose, welcher der Gruppe gerne erneut Arbeit anbieten würde (und die er mit Shihomi Kumagai
    zusammen gesehen hat, Paulus vermutet, dass die beiden sich von ihrer ehemaligen Tätigkeit als Auftragskiller kennen). Jedenfalls hat Mr. Rose dort für sie
    bzw. EVO gearbeitet, angeblich als Sicherheitsberater bzw. -mitarbeiter.

    Auch von seinem Treffen mit O'Toole berichtet Paulus, dieser sei wohl bereit, ihnen weiter eine Chance zu geben, aber werde wohl keine weitere Enttäuschung
    wie die Ablehnung des Silvesterauftrages mehr hin nehmen. Außerdem habe er wohl mehr oder minder verhohlen gedroht.
    Und die Cappa Rowena O'Malley durfte Paulus auch kennen lernen. Diese versicherte Paulus noch, "in Seattle sei der Bedarf an Spitzenanwälten durch sie abgedeckt und
    Frau Ferarra sei sicher zurück nach Europa geflogen und spiele auf dem Kontinent keine Rolle mehr".

    Zusammenfassend kann vermutet werden, dass durch das explodierte Parkhaus in die Knight Errant Niederlassung eingebrochen wurde und dort Beweismittel
    wie beispielsweise der riesige Drogenbestand aus der Bunkerartig geschützten Asservatenkammer entwendet wurden.
    Da aber das gesamte Parkhaus zwischenzeitlich ein glühender Haufen Schutt und Trümmer ist (als Bombe wurde wohl etwas sehr schmutziges verwendet, völlig überdimensioniert
    von der Sprengwirkung und mit Brandbeschleunigern und einer enormen Hitzeentwicklung (Bunkerbrechende Waffen und / oder Verschleierung des Einsatzes einer eben Solchen?)
    und auch die Filiale evakuiert werden mußte, kann das niemand bestätigen oder widerlegen.
    (Der Verdacht kam von Eliot Walsh, der aber zum einen sehr betrunken und zum anderen dank diverser Substanzen leicht verschwörungstheoretisch unterwegs war an dem Abend,
    er war für Amy Withers als Strellvertreter dort, durfte aber nicht aufs Oberdeck zur Elite aus Sport und Politik, sowie Konzernen und Unternehmern).

    Theodore "Tosh" Athack jedenfalls wurde als trollischer Mittäter ausgemacht. Sein Auto war der Kernpunkt der zerstörerischen Explosion.
    Angenommen wird als am wahrscheinlichsten bislang ein Terroranschlag, Brackhaven vermutet Metamenschenterror (Sons of Sauron).
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  6. #206
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    Spielsitzung vom 21. April 2018 (Staffel 10, Session 2)

    Wir starten am 17. Januar 2076, Freitag gegen 10 Uhr früh?
    (Vorerst ohne Suzume)

    Die Besprechung am Frühstückstisch wird fortgesetzt,
    wäre es an der Zeit, Fiete Fischer aka Major Tom zu vertrauen oder ihn zumindest erneut zu kontaktieren?

    Cannary verrät dem Major, dass John Doe im Schlaf öfter einen gewissen Miquel erwähnt habe,
    die übrigen Namen verschweigt er ihm.
    Ich habe Interna zu John, soweit sie dem Dienst vorliegen, dann dem Major weiter gegeben.

    Mj. Tom lädt die Gruppe zu Miquel Costa, einem Friseur in Seattle (und Geldwäscher) ein, dessen Adresse er ausfinding machen konnte.
    dieser meint, die Gelder von John Doe seien an Dellucci Enterprises über die Pro Bono Privatbank, Mailand geflossen,
    da er dort in eine Immobilie zwecks Image Aufbesserung ("Typ Beratung") investieren wollte - seine Anlagenfonds seien daher jetzt aber auch
    erschreckend leer. Gekostet hat der Spaß 200¥ von Paulus und 600¥ von Mj Tom.

    Die Firma Dellucci Enterprises gibt es nicht, die Pro Bono Privatbank wird verdächtigt, Gelder für die Mafia zu waschen.
    Bewiesen werden konnte bislang aber diesbezüglich nichts, trotz diverser Razzien.

    Razorback rutscht raus, dass der Name Dellucci ja auch von John Doe erwähnt worden sei.
    Geheimniskrämerei



    Jetzt packen die anderen aus und berichten auch von Axel Schmidt.
    Über diesen sieht Mj Tom aber gekonnt hinweg (und lässt sich nicht in die Karten schauen), sondern fragt weiter wegen Italien nach.
    Daraufhin berichtet Paulus von Frau Ferrara, John Doe hat demnach wohl 500.000¥ an die Mafia gezahlt, warum auch immer.
    Unwahrscheinlich, dass er derart kompromittiert dann von seinen Leuten raus gehauen wird.

    Zusammen erarbeitet Team Shamrock dann ein Dosier, in welchem sie alles offen legen, was sie über John Doe wissen.

    Irgendwas ist mit John Doe wirklich seltsam, er redet auch wenn er Blackouts hat und anschließen bewußtlos wird seltsames Zeug
    ("Muß Axel von Lucian Carrasco Tellez berichten, muß Miquel fragen...")
    Lucian Carrasco Tellez entpuppt sich als Spitzel, mit dem John Doe in der SOX im Wege der RAD Wars Aztech ausspionieren (franz. Tochter Dassault Aviation) sollte.
    Dabei ging es wohl um KFS.
    Die Substanz in John Doe war X-yte, allerdings modifiziert um bislang unbekannte Bestandteile.
    Unbekannte neue Drogen wurden ja auch in Seattle beschlagnahmt, Sean hatte Shamrock ja auch eine Drogenprobe gegeben.

    Als Verdächtige für KFS benennt Richard Plyers dann nachdem Mj. Tom beteuert, jemand habe es sich in der SOX zugezogen,
    die dort im Kontrollrat sitzenden Konzerne

    und als Schieber in Seattle nennt er ihm Mr. Lew Telenow, sollte Bedarf an Transporten oder Fahrzeugen bestehen.
    Zwar bemühe sich Telenow auch um andere Schieberjobs, aber dafür fehlten ihm wohl die Kontakte.
    Mj. Tom steckt ihm im Gegenzug, dass der Bumms bei der Wache wohl mit den Drogen in Zusammenhang stand.

    Folgende Timeline wird Major Tom noch gesteckt - aber alles Gerüchte:

    • Dezember 2072
      • Run gegen NeoNET-Einrichtung (mit Evo-Beteiligung?) in Albuquerque, Infektion von Fastjack und Riser (Storm Front)?
      • Plan 9 vermutlich im gleichen Zeitraum infiziert

    • März 2073
      • Fastjack bemerkt erste Veränderungen (Storm Front)

    • um Anfang 2074
      • Miles Lanier infiziert?, verlässt NeoNET (Storm Front)

    • um April 2074
      • Kontakt mit Gagarin-Basis bricht ab (Hazard Pay)

    • Mitte 2074
      • Unfälle durch Versagen von Nanotech, psychiatrische Auffälligkeiten mit Persönlichkeitsveränderungen bei einigen
        einflussreichen Politikern und Konzernangestellten, "We are free"-Botschaften (Storm Front) - erinnern an die Braineater Botschaften!

    • Januar 2075
      • "Farewell to Scott Schletz aka Wolf" (Shadowrun Universe / Jackpoint)
      • Fastjacks Veränderungen werden offengelegt, verlässt freiwillig JackPoint (Storm Front)

    • Dezember 2075
      • Proteus-Arkologieabschottung (Extrapuls 2075-12-25)



    Break dürfte dann der 17. Januar 2076, Freitag gegen nachmittag sein?
    Immerhin war Major Tom in der Botschaft und anschließend im Waffelhaus, zuvor waren alle beim Friseur und haben das Dosier erstellt.
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  7. #207
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    Spielsitzung vom 29. April 2018 (Staffel 10, Session 3)

    Wir starten der Biergarten Saison geschuldet leicht verspätet am 17. Januar 2076, Freitag gegen nachmittag und sind vollständig.

    Mj. Tom gibt seine vom CIA erlangten Informationen über KFS in der Botschaft weiter an seine neue Agentur, anschließend fährt er
    in sein Hotel. Die Gruppe indes erörtert, inwieweit die Sicherheit ihrer Wohnungen ausreichend ist.
    Paulus äußert seine Abneigung gegen eine WG in solch dekadentem Luxus und schiebt Sicherheitsbedenken vor um alle in Einzelunterkünfte zu bringen.
    Er kündigt den Oberschichtslebensstil in Snohomish auf. Mithin verfällt dieser dann am 31.01.2076.
    Der Unterschlupf in Everett (Mittelschicht) bleibt erstmal bestehen.

    Paulus schickt Hendrik Harper, dem Anwalt von O'Toole, eine Nachricht, dass dieser sich doch bitte um die Formalitäten zum Ableben von Mr. Miller kümmern möge.

    Mj. Tom fasst sich ein Herz und ruft Paulus als "den Sympathischsten" der Gruppe an, Paulus und Razorback sind ansonsten mit der Wohnungssuche beschäftigt,
    Cannary packt unterdessen bereits sein Zeug um bei "seiner Bande" unterzuschlupfen.
    Man verabredet sich um 21 Uhr im High Spirits. Um 20 Uhr kommt in den Abendnachrichten, dass ein von Technomancern gehackter Müllwagen das Fahrzeug von
    Dana Oaks gerammt und sowohl ihren Fahrer als auch ihren Leibwächter getötet hat. Frau Oaks schwebe in Lebensgefahr, weiteres sei nicht bekannt.

    Mj. Tom zuerst am Ort sorgt bei Cannary für einen Millisekundenbruchteil für eine Gesichtsentgleisung.

    Sean gibt der Gruppe den Auftrag von O'Toole in Cartagena einen Iker Villena Morillo zu suchen,
    der wohl in Bogotá ist. Er arbeitet wohl auch fürs Olaya Kartell. Kontakt in Cartagena ist ein gewisser Stormcrow.
    Dieser vernachlässige seine "Verpflichtungen" und benötige wohl einen Anstoss oder auch Unterstützung.
    Der Pilot dorthin sei ein gewisser Hanley Day, die Kommlink Nummer bekommen sie mit der Zusage, den Job zu bekommen.

    Von den geforderten 200.000¥ plus 50.000¥ Spesen lässt man sich auf 200k ¥ plus 10k ¥ Spesen runter handen.



    Ohne Vorschuß macht man sich auf ins Dojo von Suzume um das weitere Vorgehen zu besprechen.
    Die Matrix bleibt eine offene Flanke, ggf. könne man ja einen "Gastarbeiter" vor Ort verpflichten.

    Paulus erfährt über Bedürftige der Mission, die von Aztech verstossen wurden, dass dieser Iker der örtliche Obermacker des Olaya Kartell in Bogotá (Wikipedia) sei.
    In Seattle halte der Choson-Ring der Seoulpa bislang das Monopol für deren Drogen, an welchem aber kürzlich Auswärtige gerüttelt hätten (Drogenfund initiiert von Shamrock!).
    Die Stadt sei ein Pulverfass, Fremde würden mißtrauisch bis feindselig behandelt, ein (Meta)Menschenleben sei dort nichts wert.
    Da das Kartell mit den Azzies über Kreuz sei, finde sich die gesuchte Person vermutlich eher im Umfeld von Rebellen, das Zentrum sei fest in der Hand der Azzies.



    Sollte jemand von euch in der Matrix nach Reiseberichten suchen, wobei Touristen sicherlich besser leben als ihr das tun werdet (schon weil die nicht in böse Gebiete gehen),
    so möge dieser Blog hier Anhaltspunkte geben. Das Ganze jetzt nach 2076 und Shadowrun übertragen isses wirklich so, dass man bloß im Aztech Zentrum halbwegs leben kann.

    Normales Wiki Echtzeit:
    Bogotá ist Opfer der Bevölkerungsbewegung aus dem ländlichen Raum in Richtung Stadt auf Grund des seit Jahrzehnten andauernden Bürgerkrieges.
    Dazu kommt die anhaltend schlechte Lage der Wirtschaft seit den 1990er Jahren. So entstanden an der Peripherie zahlreiche Elendsviertel, in denen heute ein großer Teil der Bevölkerung lebt.
    Städtebaulich handelt es sich dabei um Marginalsiedlungen.
    Viele der älteren Siedlungen befinden sich trotz fehlender wichtiger Infrastrukturen (zum Beispiel Leitungswasser) gegenwärtig in einem Prozess der allmählichen Konsolidierung.


    Die politische und wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich in erhöhten Armutsquoten der Stadt wider. Diese zeigt sich auch im Stadtbild.
    Auch nahe dem Zentrum gibt es Elendsviertel mit hohen Raten von Drogenkonsum und Kriminalität, zum Beispiel das Viertel „El Bronx“.
    An vielen Ampeln sieht man Bettler und Verkäufer. Die Wohngebiete im Norden der Stadt gelten als vornehm und reich, die Stadtviertel im Süden als unsicher und arm.
    Bogotá hat außerdem eine hohe Arbeitslosigkeit, und der Anteil der Bevölkerung, der sich nicht die notwendigen Nahrungsmittel leisten kann,
    stieg von knapp sieben Prozent 1997 auf 14,9 Prozent im Jahre 2000
    Panorama_van_bogota.jpg

    Für Shadowrun kommt hinzu, dass der Drogenkrieg nie geendet hat und es einen bösen Krieg gab, der die Gegend gebeutelt hat:

    Bogotá ist eine Stadt in Aztlan, nahe der Grenze zu Amazonien.
    Sie wurde vom 2074 beendeten Amazonisch-Aztlanischen Krieg, vorallem auch bei der Schlacht von Bogotá am Kriegsende, schwer getroffen.
    Bogotá und der die Stadt umgebene Dschungel sind ein wichtiges Zentrum der Geisterkartelle.
    Zum Krieg:
    Zu den direkten Konsequenzen des Krieges zählte die massive Schwächung von MET2000 und ihren Widersachern von der japanischen Söldnerorganisation Tsunami,
    die sich in Mitten der Schlacht um Bogotá in einer blutigen Privatfehde beinahe gegenseitig aufgerieben hätten, nachdem die alte Feindschaft zwischen den konkurrierenden Organischtionen eskaliert war.
    ...

    Aztlan erhielt - als Sieger in dem Konflikt - sowohl die Stadt Cali von Amazonien zurück, als auch das zuvor in einer de-militarisierten Pufferzone zwischen den verfeindeten Nachbarn gelegene Bogotá,
    das nun endgültig dem aztlanischen Staatsgebiet zugeschlagen wurde.

    Als Konsequenz der Zerstörung wichtiger Produktionsstätten muss sich Aztlan nun mit massiven Versorgungsproblemen im eigenen Land herumschlagen,
    was den Erfolg im Azt-Am-Krieg für Aztlan zu einem Phyrrussieg werden lässt, und der Wegfall eines Großteils der Nahrungsmittelexporte Aztlans und Aztechnologys
    hat die globale Nahrungsmittelkrise nicht unwesentlich verschärft.
    Amazonien, die wilde Natur, in welcher (Meta)Menschen oftmals unerwünscht sind und deshalb gen Kolumbien fliehen:

    Amazonien erstreckt sich über beinahe den gesamten Nordosten Südamerikas.
    Das Territorium erstreckt sich über den Orinoco und die Amazonasbucht bishin zum Amazonasplateau.
    Ein Großteil des Landes ist durch dichten Regenwald bedeckt.
    Nach dem Staatsstreich siedelten Hualpa und seine Anhänger die metamenschlichen Siedler, die vorher in Dörfern im Dschungel gelebt hatten,
    sämtliche zwangsweise an die Küste um.
    Eben auch nach Bogotá, welches mittlerweile nicht mehr zu Amazonien sondern zu Atzlan gehört.

    Die Luftverschmutzung in den Ballungszentren Aztlans führt dazu, dass alle Einwohner und Besucher Atemmasken tragen müssen.
    Die Einreise in das Land ist stark reglementiert und wird genau kontrolliert, die Ausreise für aztlanische Staatsbürger ist praktisch unmöglich.
    Aztech hat ja auch eine Vergangenheit, die wenig rühmlich ist - mexikanisches Drogenkartell:

    Aztechnology, oder kurz Aztech, ist ein in Aztlan beheimateter Triple A-Megakonzern und so eng mit der Regierung des Staates verwoben,
    dass man nicht mehr von zwei unabhängigen Entitäten sprechen kann.
    Über einen Staatskonzern hinaus muss man in Aztechnology eigentlich die Schattenregierung des Landes sehen.

    Der Konzern ist im Privatbesitz, die Eigner und ihre Anteile sind nicht öffentlich bekannt.
    Aztechnology bedient sich oft skrupeloser und unethischer Geschäftspraktiken, sie besitzen Massenvernichtungswaffen
    und setzen massive militärische Gewalt und Blutmagie ein, wenn es ihren Zwecken dient.
    Gleichzeitig investieren sie in eine riesige PR-Maschinerie, um negative Auswirkungen solcher Aktionen auf ihre Geschäfte gering zu halten.


    Gegründet wurde der Konzern Beginn des 21. Jahrhunderts als ORO Corporation, eine Kooperation mehrerer mexikanischer Drogenkartelle.
    ORO konnte in den unruhigen Jahren nach dem Erwachen seinen wirtschaftlichen aber auch politischen Einfluss immer weiter ausbauen.
    Der Umbenennung von Mexiko in Aztlan und dem einhergehenden kulturellen Wandel, passte sich bald auch der aufstrebende Megakonzern an,
    indem er sich in einer Rebranding-Kampagne als Aztechnology neuerfand.
    Wir haben also einen Konzern / Staat, welcher aus den brutalsten Drogenkartellen der Welt hervorgegangen ist in einer Gegend, welche mit den höchsten
    Drogenausstoss der Welt hat und ebenfalls seit Ewigkeiten durch Paramilitärische Einheiten diverser Kartelle regiert wurde
    in einer Zeit unmittelbar nach einem Krieg, dessen Härte in zivilisierten Gegenden elegant verschwiegen wurde.
    Für die (Ein)Stimmung
    Drogenkrieg in Mexiko heute (Doku),
    da dann noch Magie und sinkende moralische Werte weltweit dazu, menschenverachtende Konzerne und allgemein ungebremster Raubtierkapitalismus.
    Es ist angerichtet...

    *Break - müssen wir uns noch mal drauf einigen*
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

    Was nützt es, wenn wir mehrere Sprachen sprechen,
    solange wir nicht die Geduld aufbringen,
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    Art van Rheyn

  8. #208
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    Spielsitzung vom 06. Mai 2018 (Staffel 10, Session 4)

    Wir starten am 17. Januar 2076, Samstag gegen nachmittag.

    Paulus ist den Vormittag ja in den Elendsvierteln beim Befragen diverser illegaler Einwanderer,
    der Rest des Teams überlegt, was man so alles mit nehmen sollte auf die Reise.

    An söldnerisch veranlagten Kontakten kennt man zwar die Truppe um Amanda Bears in Australien,
    aber das ist dann ja doch eine Ecke weiter weg. Sean könnte vielleicht aus seiner Militärzeit noch Leute kennen.

    Major Tom bezahlt einen Chulo in der Crime Mall mit 1.000¥ dafür, dass dieser ihm einen Kontakt in Bogotá vermittelt,
    über den er Waffen beziehen könne. Außerdem erwirbt er eine Maschinenpistole und Munition.
    Suzume kauft sich eine Machete.

    Paulus ruft Amanda Bears an und fragt sie, ob ihre Kontakte vielleicht jemanden kennen, der auch außerhalb Australiens tätig wäre,
    sie lädt ihn zum Abendessen ins Hotel ein und Vernon Elliott, der Manager des Hotels "Defleur" benennt ihm einen gewissen Mateo in Bogotá.
    Dieser sei ein Schieber für Söldner Jobs vor Ort. Anzutreffen ist er meistens in der "gesicherten Zone".
    Über das Harriet Cocktails Diner in der sicheren Zone sei eine Kontaktaufnahme ebenfalls möglich.
    Rein kommt man da aber nur mit einer Aztech Staats- oder Konzernmitgliedschaft oder aber temporären Papieren vor Ort.
    Mit dem Flieger sei es dort sehr gefährlich (Wettermagie der Terroristen), der Krieg sei nach wie vor in vollem Gange, halt jetzt gegen Rebellen statt gegen Amazonien.
    Amanda komme mit der neuen Partnerin von Wildfire aka Jed Whitney, einer Lilou aka Lienne de Lusignan nicht sonderlich zurecht,
    weshalb sich die Band wohl trennen wird.

    Cannary stöbert mit Hope Brady Kataloge in der FIRMA, welche selbiger von diversen Ausrüstungsfirmen (u.a. mit 10% Nachlass)
    zur Verfügung stehen.

    Für Sonntag lädt Paulus das Team dann zum gemeinsamen Frühstück ein, damit hätten wir den 18. Januar 2076.



    Der Flug von Seattle nach Cartagena braucht etwa 24 Stunden reine Flugzeit (ein Linienflug würde es in 11 - 12 Stunden schaffen,
    aber der Koyote braucht Zwischenstopps zum Tanken. Es sind immerhin knapp 6.000 km).
    Es handelt sich um ein Wasserflugzeug mit maximal 250 km/h (großzügig geschätzt mit 2076er Technik),
    der Pilot braucht eine Pause und mehrere Tankstopps (alle 4-5 Stunden).
    Geplant sind 6 Stopps von jeweils 30 Minuten und eine Pause von 12 Stunden.
    Damit dauert es wohl insgesamt 40 Stunden +/-?

    Und von Cartagena nach Bogota wären es dann noch mal knapp 1.050 km mit dem Bus, 2018 hätte das Ganze knapp 18 Stunden gedauert,
    aber durch erwachten Urwald und Straßensperren kann man wohl von der doppelten Zeit ausgehen.
    Mit dem Hubschrauber wären es nur knapp 3 Stunden, aber halt die Gefahr durch Flugabwehr und Anschläge der Rebellen...

    Der Job wurde am 17. Januar abends erteilt, mal sehen, wann der Auftraggeber ungeduldig wird.
    Paulus ruft dann am 18. Januar vormittags Hanley Day an. Dieser schläft aber noch und ruft erst um 17 Uhr zurück.

    Um 16 Uhr bekommt Mj. Tom einen Anruf der Chulos und als Kontakt wird ihm ein Francisco Rodrigo als Kontakt genannt,
    dieser verkauft vor Ort Waffen und Drogen, aber wehe diese werden mit in die UCAS gebracht und versauen den Chulos dort das Geschäft.
    Es gibt eine Adresse in einem der Elendsviertel und eine Kapelle, in der man nachfragen solle, wenn die Wohnung erstürmt oder zerbombt worden sei.

    Um 17 Uhr ruft dann Hanley Paulus an. Dieser benennt Paulus ein Dock in Tacoma, wo er anzutreffen sei, es gehe nur nachmittags und er brauche Vorlaufzeit.
    Paulus meinte, er wolle in zwei Tagen los - das sieht Hanley wegen "der ungeduldig werdenden Kunden" skeptisch aber er "freue sich über jeden Tag, den er länger am Leben bleibe".
    Es soll dann kurz vor Sonnenuntergang los gehen (20. Januar Uhr, 16:30 abends).
    Details zum Flug, der Dauer oder Strecke wurden nicht erfragt.
    Auch dass Waffen mit an Bord sind und daher kaum Platz ist noch unbekannt.



    Und damit vertagen wir uns und machen unseren Break am 18. Januar um 17:15 Uhr.
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  9. #209
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    Spielsitzung vom 20. Mai 2018 (Staffel 10, Session 5)

    Heute ein bisserl später, Sommer, Sonne, Sonnenschein - wer will da am Computer sein?

    Ingame haben wir den 18. Januar 2076 um 17:15 Uhr, der Flug wurde für den 20. Januar um 16:30 Uhr abends gebucht
    (Never Come Back Airlines, ihr Todespilot Hanley Day)

    Paulus verabredet sich für 22 Uhr in einer Cocktail Bar "Cabana" nahe der Docks von Tacoma mit Hanley Day,
    dem Matrixauftritt nach gibt es dort viele rumhaltige Getränke mittlerer Preisklasse, Surferkleidung, Sportbootfahrer, Flieger, Biker,
    im Sommer ein netter Außenbereich, im Winter hingegen...

    Stolz präsentiert Hanley Paulus ein Bild seiner Mirella, er schildert ihm die Probleme mit den Stopps zum Tanken, fragwürdigen Geschäftskontakten
    und Stormcrow, dem verblendeten Rebellenanführer aus Cartagena.
    Zig Daiquiri später lässt sich Hanley dann von einem Partner namens Jesus Cubero zurück fahren in dessen Jeep.

    Gegen 2 Uhr früh am Montag, den 19. Januar 2076 kommt dann auch Paulus leicht zerstört wieder daheim an (er trank wenig, aber das ist viel mehr als gewöhnlich).
    Am nächsten Morgen werden die übrigen Teammitglieder informiert, für den Nachmittag wird ein Teamtreffen anberaumt.



    Paulus eröffnet den anderen, dass wohl ursprünglich eher drei als fünf Passagiere vorgesehen waren und es nicht mal ordentliche Sitzplätze für alle geben wird,
    nach Fallschirmen hat Paulus nicht gefragt, ein Schlauchboot könnte hilfreich sein. Razorback vermutet bei Tankstopps alle 4-5 Stunden einen sehr ungemütlichen Flug,
    außerdem geht er davon aus, dass man wohl an Land wird schwimmen müssen.

    Am Pier angekommen, Dienstag, der 20. Januar 2076, 16:30 Uhr abends steht der Pilot gedankenverloren den Sonnenuntergang betrachtend während Jesus die Gruppe in den Flieger lässt.
    Razorback sitzt vorne (mit Gurt), Paulus und Suzume auf Kisten (lediglich Packriemen) und Cannary und Major Tom auf "den regulären Passagiersitzen".

    Donnerstag den 22. Januar gegen Abend (18:00 Uhr) kommt man dann bei Cartagena an. Zwei Stunden Fußmarsch weit weg, es sei mit Wegezoll und Eintrittsgeld zu rechnen (jeweils etwa 50 Dollar).
    Ausgeladen werden Kisten mit AK Sturmgewehren und Handgranaten, seine Geschäftspartner kämen von der abgelegenen Seite der Stadt.

    Nach einer Stunde Wegstrecke in Winterkleidung bei über 30 Grad wird dann von einem schreienden Paramilitär der Wegezoll kassiert, Mj. Tom bezahlt.
    Eine weitere Stunde Fußmarsch, Bestechungsgelder an die Gardisten, die hässlichen Außenbezirke der Stadt, erst allmählich wird es pittoresk.

    Ein Pfarrer / Museumsführer schließlich wechselt Währungen und führt die Gruppe gegen geringes Entgelt durch die antike Kapelle, in welcher man den Kontakt sucht.
    Bei den Beichtstühlen ergibt sich dann für Paulus die Gelegenheit nach Stormcrow zu fragen.
    Als Referenz nennt Paulus O'Toole und Hanley, letzteren schien der "Pfarrer" zu kennen.

    Am nächsten Morgen finde ein gestellter Gottesdienst für den alten schwächlichen Gott kommentiert mit all seinen Fehlern und Lästerlichkeiten sowie einem modernen Gottesdienst
    für die wahren Blutgötter statt - ohne Eintritt und mit vielen Besuchern.
    (Zwischen den Zeilen - da käme dann wohl Stormcrow)



    Break 21 Uhr am Donnerstag den 22. Januar in Cartagena
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."
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  10. #210
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    Spielsitzung vom 27. Mai 2018 (Staffel 10, Session 6)

    Wir starten vollzählig,
    21 Uhr am Donnerstag den 22. Januar in Cartagena. Die Gruppe übernachtet in einer Herberge und geht am nächsten Morgen vor Anbruch des Tages und damit dem Sonnenaufgang
    um 6:25 Uhr am 23.01.2076 nach kurzem schlichten Frühstück auf Algenbasis aber mit echtem Kaffee (eklig für Paulus) zur Museumsveranstaltung.

    Nach dem Gottesdienst und der Führung gefolgt von einem weiteren Gottesdienst folgt die Gruppe, angeführt von Paulus,
    welcher die Veranstaltung geschwänzt hat, der Zielperson (Kontakt zu Stormcrow) in ein Cafe, welches außer diversen Kaffee und Teesorten nichts Besonderes im Angebot hat.

    Paulus bekommt neben zahlreichen Aztlan zertifizierten Reiseempfehlungen noch versteckt übergebenen Chip.
    Dieser enthält neben Amazonien Propaganda noch ein Killerspiel, in welchem man als Rebel wohl Aztechwachen besiegen soll.
    Paulus scheitert kläglich, Razorback erkennt keinen Sinn in der Datei.
    Später wird er sich als versteckte Informationsquelle über die Laufwege und Routen der Wachen entpuppen.

    In der Cocktail Bar Cubana weist der benannte Barkeeper dann der Gruppe das Raucherzimmer zu, in welches sie ihm folgen.
    Es geht an den Toiletten vorbei ins Untergeschoß und wir machen eine verfrühte Zwangspause (Verbindungsprobleme).



    Mj Tom und Razorback übergeben den Chip und fragen nach Stormcrow.
    Daraufhin wird das Team angewiesen im Keller zu warten bis Stormcrow komme.
    Stormcrow, ein Zwerg im Aztechfeldforscherlook und mit Goldzähnen, bietet der Truppe den Auftrag an,
    für ihn filmerisch tätig zu werden, er sei als aus Amazonien stammender PR Mensch interessiert daran,
    die wahren Machenschaften von Aztlan und Aztechnology aufzudecken.
    Dafür verschaffe er der Truppe Zugang zu Bogotá, wahlweise mit einem Fahrzeug oder Flieger.
    Letzteres gehe schneller, sei aber gefährlich, da keine Genehmigung vorliege und Aztlan scharf schieße.
    Nach kurzer Abstimmung wird das Angebot angenommen und sich für die Fahrt entschieden.

    Oscar Manuel Revilla wird die Gruppe gegen Abend (Sonnenuntergang 18:03 Uhr) dann mit seinem Conestoga Vista abholen,
    die Fahrt wird in etwa auf 18 Stunden veranschlagt,
    die Gruppe soll mit analogem Kameraequipment belastende Aufnahmen gegen Aztlan beibringen.
    Sollte sie mehr hin bekommen, würde er sie sogar noch außer Landes schaffen. Außerdem wechselt er Währung 1:1.
    (Verhandlung 5:4 gegen Paulus gewonnen und niemand hat nach Spesen oder zusätzlichem Lohn gefragt).

    Die Reise nach Bogotá gestaltet sich im Kleinbus wirklich unangenehm, aber bleibt
    abgesehen von einigen vorgesehenen und unvorgesehenen Zwischenstopps ereignislos - Oscar kommt mit allen Freischärlern klar.

    In Bogotá lässt sich das Team nach langem hin und her am 24. Januar 2076 nachmittags gegen 14 Uhr? in der Zona Centrico absetzen
    (18 Uhr Abfahrt + 18 Stunden ergäbe 12 Uhr mittags aber durch Zusatzpausen verspätet),
    Paulus hat zuvor mit Oscar länger über die Vorort Situation geplaudert und bekam folgende Informationen:

    Zona Norte:
    Spielplatz der Kartelle und touristisch einigermaßen interessant, es gibt demnach dann auch von der Zona Oestre Reisemöglichkeiten dorthin.
    Es gibt Bordelle, Spielhöllen und Drogenlabore aller Kartelle, die drei wichtigsten wären das Olaya- (feindlich zu Aztech, aber unterworfen),
    das Andes- (ebenfalls feindlich) und das Davidkartell.
    Letzteres arbeitet Gerüchten zufolge mit Aztech zusammen. Außerdem ist es das dominate Kartell der hiesigen Unterwelt.
    Die Kartelle führen immer noch einen Unterweltkrieg, wobei das David Kartell jedwede Konkurrenz zu unterwerfen oder auszulöschen versucht.
    Es sieht in weiten Teilen noch aus, wie nach einem Krieg, wird aber nach und nach renoviert, um Besucher für die Spielhöllen und Bordelle anzulocken.
    Die Zone ist durch die Syndikate und Aztech halbwegs geschützt, wenn man nicht gerade einem Anschlag der Terroristen oder einem Kampf der Unterwelt
    in die Schußlinie gerät. Es gibt Hilfsprojekte der katholischen Kirche, welche von Aztech gebremst werden und Schulen, bei denen Aztechtruppen eine Aztlan
    gefällige Erziehung gegenüber der Kirche als Preis der Duldung durchsetzen.
    In den Schulen gibt es dann auch sogar einen Matrixempfang (Aztlan- bzw. Aztechgitter).
    Hier dürfte sich der Kontakt von Major Tom, Francisco Rodrigo, der Chulohehler für Waffen und Drogen, befinden.

    Terroristen versuchen dort an Waffen und Ausrüstung zu kommen und nehmen an den Kämpfen teil.
    Bürger hier sind halbwegs zivilisiert, dafür sorgen alle Machthaber des Viertels, Abschaum wird vertrieben oder entsorgt.

    Zona Oeste:
    Die Aztechstreitkäfte dominierte Kernzone der Aztlan Regierung,
    es gibt Teocallis (Stufenpyramiden, die mit einem Tempel bekrönt sind) und den Aztechnology Business Complex,
    vieles weist Spuren von Granateneinschlägen und Beschuss auf, wird aber gehegt und gepflegt.
    Die Terroristen schießen halt von außerhalb öfter auf das Viertel.
    Diese Zone ist abgesehen von diesen Spuren dann blitzsauber und es gibt intakte Straßen, funktionierende Infrastruktur,
    Einkaufszentren, sowie sogar ein staatliches Krankenhaus - auch der offizielle Flughafen befindet sich hier.
    Es gibt eine gute WiFi Matrix (natürlich mit Aztlan und Aztechnology Gitter).
    Überall sind die Zeichen der Staatsreligion (konkurrenzlos) und es mangelt nicht an staatlichen Schulen und Gefängnissen.
    Die Kontrollen sind streng, die Truppen souverän und schlagkräftig.
    Hier sitzt ein weiterer Kontakt des Teams, Mateo, Schieber für Söldner Jobs vor Ort, kontaktierbar über das Harriet Cocktails Diner.

    Zona Centrico:
    Das ehemalige Zentrum Bogotás,
    es stehen aber fast nur noch Ruinen, hier hat der krieg am schlimmsten getobt und beide Seiten haben sich mit Bomben nicht zurück gehalten,
    es wurden sowohl Nuklear- als auch chemische Waffen getestet, der voreingenommene Oscar betont aber natürlich die Gräueltaten Aztlans.
    Der Justizpalast ist als Solcher zwar noch erkennbar, aber liegt ebenso wie das Capitolio National in Trümmern.
    Selbst für Mundane fühlt sich das Gebiet um diese Gebäude unheilvoll an, im Astralraum ist das Mana sehr befleckt.
    Die schmutzigen Waffen und die unzähligen Toten hinterließen Spuren, die noch heute deutlich bemerkbar sind (Hintergrundstrahlung deluxe).
    Große Teile der Stadt werden hier von hungrigen Horden beherrscht abgemagerte Gestalten, welche Ghulen nicht unähnlich übereinander und alle anderen herfallen.
    Es gibt aber sichere Zonen um die Horizon Enklave und Horte der katholischen Kirche, welche von Bürgerwehren verteidigt werden.
    Da Horizon und die Regierung sowie auch Aztech in diplomatischem Kontakt stehen gibt es auch von der Enklave zur Zona Oeste Routen.
    Gesichert werden diese dann auch durch Aztech Truppen, welche aber hier (und nur hier vor den Augen Horizons) die katholische Kirche dulden.
    Es gibt im Umfeld der Enklave bzw. in den Bürgerwehr geschützten Zonen dann auch Schulen und soziale Einrichtungen, entweder von der katholischen Kirche
    oder aber halt Horizon. Es gibt ein Horizon Newsnet. Dieses ist vorgeblich neutral, aber auch wenig daran interessiert, sich in schwelende Konflikte ziehen zu lassen.
    Verbreitet wird primär eigene Propaganda - ähm News eigener Reporter. Ab und an gibt es auch semikritische Nachrichten, aber diese halten sich dann die Waage
    was Aztlan und Amazonien betrifft. Beide werden kritisch betrachtet (ohne einen Eklat mit der lokalen Regierung zu riskieren).

    Warum auch immer die Gruppe hierher wollte, eine Bürgerwehr von offen Kreuzen tragenden Katholiken bringt die Gruppe dann zu Pater Pedro,
    Anführer der Gottesgläubigen Katholiken in eben dem Bereich, in welchem die Gruppe gerade landete.
    Zuvor mißtrauisch und gierig beäugt von Einheimischen, welche sie für den Stoff am Leib oder die Technik bzw. jedweden tatsächlichen oder vermuteten Wohlstand
    ermordet hätten, wären sie nicht ebenso offensichtlich kräftig, gesund und bewaffnet und damit im Vorteil.

    Als letztes Viertel gibt es dann noch die Zona Sur:
    Diese eher ländliche Zone bietet zum einen die noch nutzbaren Anbauflächen der Kartelle, um welche verbissen gekämpft wird (wie auch um die dortigen Zwangarbeiter).
    Die Kirche schickt vereinzelt übermotivierte Missionare zu den Bauern. Außerdem wird die Zone massiv von rege wuchernden Sange del Diablo Bäumen aus dem Regenwald verschlungen.

    Der Sangre del Diabolo ist ein ca. 40m hoher Baum.
    Das poröse Holz des Baums ist ungewöhnlich widerstandsfähig gegen Äxte, Kettensägen und Feuer. Außerdem ist der Baum resistent gegen Magie.


    Ernährung
    Im Gegensatz zu anderen Pflanzen ernährt sich der Sangre del Diabolo nicht von Chlorophyll, sondern von Tieren (und Menschen).
    Durch seine magischen Fähigkeiten zwingt der Baum in der Nähe befindliche Opfer, sich ihm weiter zu nähern.
    Sobald das Opfer nahe genug herangekommen ist, umschlingt es der Baum mit Wurzelsträngen und dünnen, zähen Lianen.
    Dabei spuckt er seinen dunkelroten, ätzenden Pflanzensaft über sein Opfer, welcher die Kreatur tötet und nach und nach auflöst.
    Die so entstandene Flüssigkeit saugt der Baum auf, um sich zu ernähren.
    Die Kartelle wie auch die Regierung roden regelmäßig gegen Widerstände von Rebellen, Ökoterroristen (Green War) und anderen.
    Ansonsten gibt es noch hochgradig toxische Mülldeponien, auf welchen sich ehemalige Blutmagier, welche toxischen Geistern als Schamanen verfallen sind tummeln,
    Paracritter wie auch mundane gefährliche Viecher, Terroristen, Kartellkrieger, Primeira Vaga, und halt hoch gerüstete Miltärs von Regierung und Aztechnology,
    welche die sich ebenfalls in dieser Zone belegenen Automobil- und Drohnenfabriken, Chemielabore und Steinbrüche, Schmelzhütten und Tagebauminen verteidigen.

    Die Umweltbelastung ist hoch, vor allem die Don-Juan Mülldeponie stellt eigene Maßstäbe auf, wie giftig eine Deponie sein kann.
    Ebenso wie die Zona Oeste gehört auch diese Zone zu denen, deren Anfahrt Oscar schlicht verweigert.

    Raus gelassen wurde unser Touristenquintett dann wie bereits erwähnt auf eigenen Wunsch in der Zona Centrico.
    Dort mussten sie viele Stunden laufen, zum Glück ist es in Bogota viel kühler als unterwegs im Wagen (wo es etwa 50 Grad oder mehr gehabt haben dürfte) oder Cartagena (31 Grad),
    die Durchschnittstemperatur dort liegt nur bei etwa 16 Grad und nachts können sogar Minusgrade erreicht werden (Luftverschmutzung und 2.640 Höhenmeter).
    Im Januar wird mit 10 Regentagen gerechnet, womit zumindest genügend Trinkwasser da sein dürfte, es gibt 6 Sonnenstunden am Tag.

    Pater Pedro bietet ihnen eine Unterkunft entweder in einem der renovierten Häuser bei einem Bürger oder aber in der Mission im Gruppenschlafraum für wenig Geld an,
    was Paulus sofort begeistert auch für seine Kameraden annimmt (also die schlichte Mission, nicht etwa das Gästezimmer).



    Hier machen wir dann den Break mit Anbruch der Nacht bzw. Sonnenuntergang um 18:05 Uhr am 24. Januar 2076.
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."
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